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Othilie
Die Hühnermutter Zizilie, wartete auf ihre Tochter die Othilie.
Der Hühnerhof schloss, es war schon sehr spät, doch von ihrer Tochter war weit und breit nichts zu sehn.
Wie oft schon ist es vorgekommen, dass sie blieb die ganze Nacht, beim Hahn des Nachbarn, bis morgens früh um acht.
Als am anderen Tag Zizilie ihre Eiger gelegt, machte sie sich auf den Weg zu suchen die Othilie.
Sie lief vorbei an dem großen Schuppen, da roch es schon nach Hünersuppe.
Schnell lief sie gackernd in das Haus, es sträubten sich ihre Federn, da saß Knecht Klaus an dem großen Küchentisch, vor ihm stand dampfend sein Leibgericht.
Aufgeregt flatterte sie auf den Tellerrand und Othilie schaute mit fetten Augen ihre Mutter an.
Und ein paar Tränen weinte Zizilie in die Hühnersuppe Othilie.
Die Schrecken des Krieges
Die Geschichte hat es bewiesen
so lange Menschen leben
wird es immer wieder
sinnlose Kriege geben
Dunkle Schatten
fallen über das friedliche Land
von fern Kanonengrollen erschallt
Panzer die über die Erde rollen
vom Himmel fallen Bomben
die alle Städte vernichten sollen
Letze Gedanken
ein Seufzer ein Schrei
schreckensvolle Sekunden
dann ist alles vorbei
Feuersbrünste löchen die Vergangenheit
vorbei die ruhige, glückliche Zeit
Schreie verhallen in Häuserschluchten
der Hauch des Todes weht über das Land
Blutig, blass und bleich
liegen zerschundene Körper
in den Straßen und am Wegesrand
Kinder die weinend am Straßenrand kauern
verschüttete Menschen unter eingestürzten
Mauern
Auch wenn diese laut um um Hilfe schrein
nur der Tod hört sie, der durch die Ruinen schleicht
Einst ein blühendes Land nun verwüstet und grau
tränenlose Kinderaugen die ängstlich in den Himmel schauen
Es bleiben zurück
Verzweifelte Menschen
Mit verletzten Seelen
Die wieder versuchen
Normal zu leben
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